Smart Weekly Business
  • Produkte
  • Handel
  • Personen
  • Fakten
  • Test
  • Jetzt abonnieren
  • Abmelden
  • Login
Smart Weekly Business
Smart Weekly Business
  • Produkte
  • Handel
  • Personen
  • Fakten
  • Test
  • Jetzt abonnieren
  • Abmelden
  • Login
  • Handel

Cyber Resilience Act stärkt Produktsicherheit für vernetzte Geräte

  • 25. Oktober 2024
  • Sarah Alexandra Fechler
Foto: Pexels/Pixabay
Total
0
Teilens
0
0
0

Mit dem neuen Cyber Resilience Act (CRA) gelten ab sofort verpflichtende Cybersicherheitsstandards für alle vernetzten Produkte auf dem EU-Markt – das stärkt die Produktsicherheit für vernetzte Geräte. Hersteller stehen in der Verantwortung, lebenslange Sicherheitsupdates bereitzustellen.

Am 10. Oktober 2024 verabschiedete der EU-Rat den Cyber Resilience Act (CRA), der strikte Cybersicherheitsauflagen für alle vernetzten Geräte fordert. Die neue Regelung verpflichtet Hersteller, ihre Produkte „Security by Design“ zu entwickeln und über den gesamten Lebenszyklus regelmäßig mit Sicherheitsupdates zu versorgen. Wie Jan Wendenburg, CEO des Cybersicherheitsunternehmens ONEKEY, erläutert, bedeutet dies einen Paradigmenwechsel in der Produktsicherheit: Anbieter vernetzter Geräte – von Haushaltsgeräten bis hin zu Industrieanlagen – müssen künftig nicht nur bei Markteintritt konform sein, sondern kontinuierlich Bedrohungen erkennen und beheben.

„Gerade mittelständische Hersteller stehen hier vor einer Herausforderung,“ so Wendenburg, denn viele beziehen digitale Komponenten von Zulieferern. Er empfiehlt ihnen eine „Software Bill of Materials“ (SBOM), um Sicherheitslücken zu identifizieren und zu beheben. Mit der ONEKEY-Plattform sollen Unternehmen diese Anforderungen weitgehend automatisieren können und somit Compliance-Verstöße und Schwachstellen proaktiv überwachen.

Weitere Informationen zur ONEKEY-Lösung gibt es in der folgenden Pressemitteilung des Unternehmens.


Pressemitteilung von ONEKEY

Cyber Reslilience Act verabschiedet – Der Paradigmenwechsel für Produkt-Cybersicherheit

Jan Wendenburg: „Der Cyber Resilience Act wurde am 10. Oktober vom EU Council verabschiedet und verankert die Cybersecurity verpflichtend für alle Hersteller. Vernetzte Geräte müssen so entwicklet werden, dass sie über den gesamten Lebenszyklus hinweg mit aktueller Software vor Cyberangriffen geschützt sind.“

„Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) wird erstmals der Grundsatz ‚Security by Design‘ in das europäische Technikrecht aufgenommen“, sagt Jan Wendenburg, CEO des Düsseldorfer Cybersicherheitsunternehmens ONEKEY. Dieser „Paradigmenwechsel“ habe unmittelbare Konsequenzen für alle Hersteller und Inverkehrbringer vernetzer Geräte, verweist er auf die weitreichenden Folgen der anstehenden gesetzlichen Regelungen für die Absicherung digitaler Produkte gegen Hackerangriffe.

So ist es in Zukunft nicht mehr ausreichend, die CRA-Konformität eines Produkts mit digitalen Elementen nur zum Zeitpunkt des Markteintritts zu gewährleisten, sondern es muss eine fortlaufende Risikobewertung und gegebenenfalls Aktualisierung der in den Geräten enthaltenen Soft- und Firmware erfolgen. „Die Hersteller müssen von Anfang an einen Mechanismus in ihre Produkte integrieren, um neue Software-Versionen einzuspielen und damit nach Auslieferung auftretende Sicherheitslücken zu schließen“, erklärt Jan Wendenburg. Versäumen sie es dieses Designmerkmal zu integrieren, dürfen die entsprechenden Produkte künftig in den Ländern der Europäischen Union nicht mehr verkauft werden, weist der ONEKEY-CEO auf die Konsequenzen eines nachlässigen Umgangs mit dem Cyber Resilience Act hin.

„Extrem breite“ Palette betroffener Produktkategorien

Die Palette der betroffenen Produktkategorien ist „extrem breit“, sagt Jan Wendenburg. Er nennt Beispiele: Geräte für das Smart Home und die Smart Security, vernetzte Haushaltsgeräte aller Art, Spielzeug mit WLAN-Anbindung, VoIP-Telefone, Netzwerkausrüstung wie Router, Switches oder Firewalls, vernetzte Medizingeräte, Fahrzeuge, Geräte des Industrial Internet of Things und industrielle Steuerungssysteme, wie sie im produzierenden Gewerbe von der Fertigung bis zur Logistik abteilungsübergreifend eingesetzt werden.

Jan Wendenburg führt aus: „Praktisch alle Bereiche der industriellen Automatisierung sind heute digitalisiert. Geräte, Maschinen und Anlagen, die früher rein mechanisch funktionierten, sind längst mit Steuerungselektronik ausgestattet und ans Netz angeschlossen. Doch viele Hersteller dieser Automatisierungsprodukte sind diesen Weg vom Maschinenbauer zum Softwarehersteller nicht wirklich selbst gegangen, sondern beziehen die digitalen Komponenten und die entsprechenden Programme von Zulieferern. Mit der CRA-Regulierung sind nun diese Hersteller direkt haftbar für die Digitaltechnik in ihren vernetzten Geräten. Hier sind viele Unternehmen bislang noch nicht ausreichend vorbereitet.“

Software-Know-how bei Industrieausrüstern ist heterogen

„Die Herstellerseite von industriellen Automatisierungskomponenten ist im Bezug auf das Software-Know-how“ sehr heterogen, weiß Jan Wendenburg aus zahlreichen Projekten. Er analysiert: „Die vernetzten Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg mit neuen Updates zu versehen, um immer wieder neu aufkommende Sicherheitslücken in der Software zu schließen, stellt für viele überwiegend mittelständische Hersteller von industrieller Automatisierungstechnik eine große Herausforderung dar.“ Er weist darauf hin, dass die Datenbank der öffentlich bekannten Schwachstellen in Software, die von Hackern ausgenutzt werden können (CVE-Datenbank: Common Vulnerabilities and Exposures), über 240.000 Einträge umfasst. „Schon für IT-Abteilungen in der Konzernwelt ist es schwierig den Überblick über Cybersicherheitslücken zu behalten, für den Mittelstand ist das aber praktisch unmöglich“, befürchtet Jan Wendenburg.

Der Sicherheitsexperte verweist auf den Klassiker der IoT Hacks in Cybersicherheit, die weltweit bekannte Stuxnet-Angriffswelle im Jahr 2010, bei der über das Internet gezielt sogenannte Scada-Systeme (Supervisory Control and Data Acquisition) von Siemens attackiert wurden. Diese industriellen Steuerungssysteme werden global in Industrieanlagen, Kraftwerken oder Pipelines eingesetzt. Stuxnet zielte darauf ab, die Drehgeschwindigkeit der von den Scada-Systemen gesteuerten Motoren zu verändern und dadurch die Maschinen physisch zu zerstören. Der Computervirus hatte damals tausende Anlagensteuerungen befallen und unter anderem die im Bau befindlichen Atomkraftwerke im Iran sabotiert, wofür er nach überwiegender Expertenmeinung eigens entwickelt und von einer staatlichen Behörde auf den Weg gebracht worden war.

„Spätestens seit 2010 ist klar, dass Cyberattacken Maschinen und Anlagen irreparabel zerstören können. Mit Inkrafttreten des EU Cyber Resilience Act haften die Hersteller und Inverkehrbringer dafür, wenn ihre digitalen Steuerungssysteme nicht von Grund auf so konzipiert sind, dass sie laufend mit aktueller Software ausgestattet werden können, die bestmöglich vor Angriffen schützt“, fasst Jan Wendenburg zusammen.

Tipps von ONEKEY

Als ersten Schritt empfiehlt der ONEKEY-CEO den Anbietern von vernetzten Geräten, Maschinen und Anlagen, eine „Software Bill of Materials“ (SBOM) zu erstellen, d.h. eine genaue Stückliste aller in ihren Produkten verwendeten Komponenten. ONEKEY betreibt eine Product Cybersecurity & Compliance Platform (OCP), die SBOMs automatisch generiert und dabei potenzielle Sicherheitslücken identifiziert. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, um mögliche Sicherheitslücken zu verfolgen und dann gezielt zu schließen. „Mit unserer Plattform können Hersteller die Anforderungen des Cyber Resliience Act in weiten Teilen automatisieren und so die zusätzlichen Aufwände wesentlich reduzieren.“, sagt Jan Wendenburg.

ONEKEY ist Europas führender Spezialist für Product Cybersecurity & Compliance Management und Teil des Investmentportfolios von PricewaterhouseCoopers Germany (PwC). Die einzigartige Kombination aus einer automatisierten Product Cybersecurity & Compliance Platform (PCCP) mit Expertenwissen und Consulting Services bietet schnelle und umfassende Analyse, Unterstützung und Management zur Verbesserung der Produkt Cybersecurity und Compliance vom Produkt Einkauf, Design, Entwicklung, Produktion bis zum End-of-Life.

Kritische Sicherheitslücken und Compliance-Verstöße in der Geräte-Firmware werden durch die KI-basierte Technologie innerhalb von Minuten vollautomatisch im Binärcode identifiziert – ohne Quellcode, Geräte- oder Netzwerkzugriff. Durch die integrierte Erstellung von “Software Bill of Materials (SBOM)” können Software-Lieferketten proaktiv überprüft werden. „Digital Cyber Twins“ ermöglichen die automatisierte 24/7 Überwachung der Cybersicherheit auch nach dem Release über den gesamten Produktlebenszyklus.

Der zum Patent angemeldete, integrierte Compliance Wizard™ deckt bereits heute den kommenden EU Cyber Resilience Act (CRA) und bestehende Anforderungen nach IEC 62443-4-2, ETSI EN 303 645, UNECE R1 55 und vielen anderen ab.

Das Product-Security-Incident-Response-Team (PSIRT) wird durch die integrierte, automatische Priorisierung von Schwachstellen effektiv unterstützt und die Zeit bis zur Fehlerbehebung deutlich verkürzt.

International führende Unternehmen in Asien, Europa und Amerika profitieren bereits erfolgreich von der ONEKEY Product Cybersecurity & Compliance Plattform und den ONEKEY Cybersecurity Experten.


Weitere News aus dem Handel auf SmartWeekly.Business:

  • Die HIGH END zieht nach Wien: Aufbruch in eine vielversprechende Zukunft
  • Glasfaserausbau der Telekom 2024: 9-Millionen-Marke geknackt
  • Kärcher Signature Line und RCV 5: Smarte Reinigungslösungen für den Fachhandel
Total
0
Teilens
Teilen 0
Tweet 0
Pin it 0
Schlagwörter
  • Sicherheit
Sarah Alexandra Fechler

Sarah Alexandra ist leidenschaftliche Gamerin, Fotografin und Redakteurin für diverse Magazine wie SmartWeekly.de, CHIP FOTO-VIDEO, PhotoWeekly.de. Dort testet sie Kameras und probiert neue, smarte Gadgets aus.

Voriger Artikel
BOOX Palma 2
  • Produkte

BOOX Palma 2 vorgestellt: E-Ink-Reader, Audio-Player und Kamera

  • 25. Oktober 2024
  • Sarah Alexandra Fechler
Artikel lesen
Nächster Artikel
Zu Weihnachten schenkt Aura gemeinsame Erinnerungen: Die digitalen Rahmen sind das perfekte Geschenk für Familie und Freunde
  • Produkte

Aura Carver und Aura Carver Mat: Zwei digitale Bilderrahmen vorgestellt

  • 26. Oktober 2024
  • Sarah Alexandra Fechler
Artikel lesen

Auch interessant:

De’Longhi Group 2026: Premium-Strategie als Wachstumstreiber
Artikel lesen
  • Handel
De’Longhi Group 2026: Premium-Strategie als Wachstumstreiber
  • Ben Kraus
  • 26. Februar 2026
Synology DiskStation DS225+
Artikel lesen
  • Handel
Synology erhält ISO/IEC 27001:2022-Zertifizierung
  • Ben Kraus
  • 22. Februar 2026
Midea setzt auf erschwingliche Wärmepumpen für den Massenmarkt
Artikel lesen
  • Handel
Midea setzt auf erschwingliche Wärmepumpen für den Massenmarkt
  • Ben Kraus
  • 20. Februar 2026
Beko Europe Logo
Artikel lesen
  • Handel
Beko Smart Living Index 2026: Energiesparen ja, Vertrauen in Smart-Tech begrenzt
  • Ben Kraus
  • 12. Februar 2026
Leica Camera AG stellt Leica LUX Case für iPhone 17 Pro / Pro Max vor
Artikel lesen
  • Handel
Leica präsentiert LUX Case für iPhone 17 Pro und Pro Max
  • Ben Kraus
  • 11. Februar 2026
Kitchen Innovation Award 2026
Artikel lesen
  • Handel
Kitchen Innovation Award 2026: Generationen prägen Küchentrends unterschiedlich
  • Ben Kraus
  • 9. Februar 2026
Ritto und Comelit
Artikel lesen
  • Handel
Du klingelst bei Ritto und Comelit öffnet die Tür
  • Ben Kraus
  • 7. Februar 2026
Midea Wärmepumpen im Fokus des neuen Heizungsgesetzes
Artikel lesen
  • Handel
Midea Wärmepumpen im Fokus des neuen Heizungsgesetzes
  • Ben Kraus
  • 6. Februar 2026
BISON erreicht eine Million aktive Nutzer und festigt Marktposition
Artikel lesen
  • Handel
BISON erreicht eine Million aktive Nutzer und festigt Marktposition
  • Ben Kraus
  • 1. Februar 2026

Neueste Beiträge

  • Bitkom-Studie: KI auf dem Smartphone für viele bereits Alltag
    • 27. Februar 2026
  • HONOR MagicPad4
    HONOR MagicPad4: Ultradünnes Tablet mit 3-nm-Chip startet in Deutschland
    • 27. Februar 2026
  • De’Longhi Group 2026: Premium-Strategie als Wachstumstreiber
    De’Longhi Group 2026: Premium-Strategie als Wachstumstreiber
    • 26. Februar 2026
  • Telekom macht das Smartphone zum Generalschlüssel
    Magenta Security Mobile.ID: Telekom macht das Smartphone zum Generalschlüssel
    • 26. Februar 2026
  • Frage der Woche: Welcher Monitor ist der Beste für die Arbeit?
    Frage der Woche: Welcher Monitor ist der Beste für die Arbeit?
    • 25. Februar 2026

Kategorien

  • Allgemein (47)
  • Fakten (454)
  • Handel (850)
  • Personen (151)
  • Produkte (1.454)
  • Test (112)
  • Vorbilder (1)

Apps (128) Audio (345) Bad (69) Bitkom (106) Braune Ware (252) Büro (284) DNT/FNT (98) Elektrik (110) Entertainment (81) expert (59) Fitness (88) Frage der Woche (88) Gadgets (865) Gaming (138) Garten (152) Gesundheit & Beauty (153) IFA 2022 (59) Imaging (100) Küche (379) Miele (69) Nachhaltigkeit (137) Reinigen & Putzen (219) Samsung (98) Sicherheit (95) Smarte Mobilgeräte (177) Smart Home (476) Smartphone (115) TV (205) Weiße Ware (279) Wohnzimmer (376)

Benutzername:
Passwort:
Eingeloggt bleiben
Registrieren
Passwort vergessen?
Smart Weekly Business
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum
  • AGB
  • Widerruf
© 2026: Smart Weekly Business - Alle Rechte vorbehalten.
Cookie Einstellungen

Gib dein Suchwort ein und drücke Enter.