Mit der JMGO IRIS Serie stellt der Projektorhersteller auf der IFA 2026 seine neue Modellgeneration für Heimkino und Gaming vor. Im Mittelpunkt stehen eine 4K-Wiedergabe mit 120 Hz, bis zu 6.500 ISO-Lumen, ein nativer Kontrast von bis zu 10.000:1 sowie ein flexibles Optiksystem mit Zoom und Lens-Shift. Die Vorbestellung der JMGO IRIS Serie startet am 4. September 2026; konkrete Verkaufspreise wurden bislang noch nicht genannt.
Die JMGO IRIS Serie besteht zunächst aus den Modellen IRIS Ultra Max und IRIS Ultra. Nach Angaben des Herstellers handelt es sich um die erste Smart-Projektor-Serie, die 4K-Inhalte mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz verarbeitet und ausgibt. Technische Grundlage sind eine Dual-DLPC-Architektur sowie der von JMGO entwickelte HyperPulse Actuator.
Der Aktuator arbeitet laut Hersteller mit 480 Bildverschiebungen pro Sekunde. Dadurch soll die 4K-Auflösung auch bei einer Bildfrequenz von 120 Hz vollständig erhalten bleiben. Die Technik richtet sich insbesondere an Anwender, die schnelle Spiele, Sportübertragungen oder Filme mit hoher Bewegungsschärfe darstellen möchten.
Für Gaming unterstützt die Serie VRR und ALLM sowie 4K-Inhalte mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. JMGO gibt außerdem an, Dolby Vision bei 4K und 120 Hz zu unterstützen. Eine MEMC-Zwischenbildberechnung soll Bewegungen bei Filmen und Sportübertragungen glätten. Zusätzlich kommt eine hardwarebasierte Anti-RBE-Technik zum Einsatz, mit der sichtbare Regenbogeneffekte reduziert werden sollen.
Als Lichtquelle nutzt die JMGO IRIS Serie die neue MALC 6.0 Triple-Laser-Engine. Der JMGO IRIS Ultra Max erreicht laut Hersteller eine Helligkeit von bis zu 6.500 ISO-Lumen und einen nativen Kontrast von 10.000:1. Beim JMGO IRIS Ultra liegen die entsprechenden Werte bei 4.500 ISO-Lumen beziehungsweise 7.000:1.
Beide Projektoren verfügen über ein Dual-Iris-System mit insgesamt 15 Blendenlamellen in einer 6+9-Konfiguration. Eine sechsstufige Blendenregelung erlaubt die Anpassung von Helligkeit und Kontrast an unterschiedliche Inhalte und Umgebungsbedingungen. Ergänzend analysiert die sogenannte AI-DBL-Technik einzelne Bildbereiche und soll vor allem in dunklen Szenen zusätzliche Details sichtbar machen.
Bei der Farbdarstellung gibt JMGO für beide Modelle eine Abdeckung von 110 Prozent des BT.2020-Farbraums sowie eine Farbabweichung von rund Delta E 0,7 an.
Unterschiede zwischen den beiden Geräten gibt es unter anderem bei der Aufstellung. Der IRIS Ultra Max kombiniert einen optischen Zoom mit einem Projektionsverhältnis von 0,88 bis 1,7:1, einen Vier-Wege-Lens-Shift mit einem vertikalen Einstellbereich von bis zu ±130 Prozent und horizontal bis zu ±53 Prozent sowie einen motorisierten Gimbal. Dieser lässt sich um 360 Grad schwenken und um bis zu 150 Grad neigen.
Zusätzlich stehen beim Spitzenmodell Funktionen wie AI Screen Fitting zur automatischen Anpassung des Bildes an eine Leinwand sowie AI Spatial Image Memory zur Verfügung. Damit lassen sich laut Hersteller Projektionspositionen und App-Konfigurationen für unterschiedliche Projektionsflächen speichern. Der JMGO IRIS Ultra übernimmt den optischen Zoom und den Vier-Wege-Lens-Shift, verzichtet laut den bislang veröffentlichten Angaben jedoch auf das zusätzliche Gimbal-System.
Die JMGO IRIS Serie feiert auf der IFA 2026 in Berlin ihre internationale Premiere. Die Vorbestellung für den JMGO IRIS Ultra Max und den JMGO IRIS Ultra beginnt am 4. September 2026. Zum Start sind laut Hersteller Frühbucherangebote sowie modellspezifische Zubehör- und Leinwandpakete vorgesehen. Konkrete Preise für die beiden Projektoren wurden noch nicht bekannt gegeben.
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