Der Smart Living Index 2026 von Beko zeigt, dass Verbraucher:innen in Deutschland über eine vergleichsweise hohe Energiekompetenz verfügen, zugleich aber Vorbehalte gegenüber smarter Haushaltstechnik haben. Nur 38 Prozent halten das Abwaschen von Hand für energiesparend – deutlich weniger als in anderen europäischen Ländern – und mehr als die Hälfte nutzt gezielt Eco-Programme bei Geschirrspülern. Gleichzeitig bremsen hohe Anschaffungskosten, Zweifel an der Zuverlässigkeit sowie Datenschutzbedenken die Akzeptanz smarter Geräte, obwohl viele sich davon eine bessere Kontrolle über Energie- und Wasserverbrauch erhoffen.
Weitere Informationen gibt es im Smart Living Index 2026 und in der vollständigen Pressemitteilung.
Pressemitteilung
Beko Europe veröffentlicht Smart Living Index 2026: hohe Energiekompetenz in Deutschland – aber Vertrauenshürden bei smarter Haushaltstechnik
38 Prozent der Deutschen waschen ihr Geschirr aus Energiespar-Überlegungen lieber mit der Hand ab. Das zeigt der Smart Living Index 2026 (SLI), für den Beko¹ 6.000 Verbraucherinnen und Verbrauchern in zwölf Märkten in Europa und EMEA zu ihren Nutzungsgewohnheiten von smarten Haushaltsgeräten befragt hat.
Hohe Energiespar-Kompetenz der Deutschen

Der im Ländervergleich sehr niedrige Wert von 38 Prozent deutet auf eine hohe Energiespar-Bildungskompetenz der Deutschen hin. Zum Vergleich: Das Abwaschen per Hand sehen 58 Prozent der Menschen in UK und 46 Prozent der Spanier als Energiesparmethode an. Die Mehrheit der deutschen Verbraucher weiß aber offenbar, dass Abwaschen per Hand ressourcenintensiver ist als der Einsatz eines modernen, energie- und wassersparenden Geschirrspülers. Denn Energie wird beim Spülen in erster Linie dafür eingesetzt, Wasser zu erhitzen. Das bedeutet: Je weniger Wasser erwärmt werden muss, desto geringer fallen auch die Energiekosten aus. Moderne Geschirrspüler benötigen nur rund 10 Liter für 12 Maßgedecke und liegen damit deutlich unter dem händischen Spülen. Geräte mit KI-Systemen wie Beko SensorAdapt messen zudem die Beladung und den Verschmutzungsgrad des Spülguts und passen Energie- und Wasserverbrauch, Reinigungsmitteleinsatz entsprechend an. So lassen sich sogar bis zu 50 Prozent Energie, Wasser, Reinigungsmittel und Zeit einsparen.
Auch bei der Nutzung effizienter Programme haben die deutschen Verbraucher Routine: 56 Prozent der Befragten geben an, den Eco-Modus bzw. eine Energiespar-Taste am Geschirrspüler zu nutzen.
Zielsetzung für smarte Geräte: echte Hilfe beim Sparen
Hohe Energiekosten und eine eventuell unzureichende Versorgungssicherheit mit Energie bereiten mehr als einem Drittel der Deutschen im Alltag große Sorgen. Mehr als die Hälfte der Deutschen erwartet von smarten Haushaltsgeräten, dass sie den Energie- und Wasserverbrauch nachverfolgen können – und damit auch beim Sparen helfen. Gleichzeitig bestehen Hürden bei der Nutzung smarter Geräte: 54 Prozent scheuen hohe Anschaffungskosten, 46 Prozent äußern Zweifel an der Zuverlässigkeit. Hinzu kommen in Deutschland traditionell ausgeprägte Datenschutzbedenken (44 Prozent).

Fazit: Transparenz erhöht Akzeptanz
Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass in Deutschland zwar ein ausgeprägtes Bewusstsein für energiesparendes Verhalten vorhanden ist, gleichzeitig aber ein Bedarf an mehr Transparenz bei smarten Haushaltsgeräten besteht – insbesondere bei Funktionen, die Energie- und Wasserverbräuche nachvollziehbar machen. Für eine breitere Akzeptanz smarter Lösungen ist demnach entscheidend, dass ihr Nutzen im Alltag klar belegbar ist, Geräte zuverlässig funktionieren und beim Thema Datenschutz Vertrauen entsteht. Ein Beispiel dafür sind Geräte der PowerIntense-Plattform (Energieeffizienzklasse A): Sie sind mit Beko HomeWhiz ausgestattet, sodass Nutzer den Geschirrspüler über ein iOS- oder Android-Smartphone steuern und den Verbrauch nachverfolgen können.

Über den Smart Living Index (SLI)
Der Smart Living Index ist eine globale Studie von Beko, die untersucht, wie Verbraucher nachhaltiges Wohnen und intelligente Gerätetechnologie wahrnehmen und nutzen. Der Index liefert Erkenntnisse für Industrie, Politik und Medien und betrachtet unter anderem Energie-Bewusstsein, Smart-Tech-Präferenzen, Vertrauen in KI sowie Erwartungen an politische Rahmenbedingungen. Für die Studie wurden 6.000 Personen in zwölf Märkten (Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, die Niederlande, Rumänien, die Türkei, Ägypten, Thailand, Pakistan und Südafrika) befragt; repräsentative Quoten u. a. für Alter, Geschlecht, Geografie und Bildung stellen die Vergleichbarkeit sicher.