FireAngel setzt bei seinen Rauch-, Hitze- und Kohlenmonoxidmeldern auf unterschiedliche Sensortechnologien, die auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt sind. Thermoptek kombiniert optische und thermische Erkennung, Thermistek erfasst Temperaturentwicklungen und für Kohlenmonoxid kommt elektrochemische Sensorik zum Einsatz. Ziel ist eine frühzeitige Gefahrenerkennung bei gleichzeitig weniger Fehlalarmen.
Beim Rauchwarnmelder ST-630-DET verbindet die Thermoptek-Technologie einen optischen Sensor mit thermischer Sensorik. Der Melder berücksichtigt sowohl Rauchpartikel als auch Temperaturveränderungen und soll dadurch Störfaktoren wie Staub oder Wasserdampf besser von einem Brand unterscheiden. Zur Ausstattung gehören außerdem ein Insektengitter, eine geräuscharme Selbsttestfunktion und eine versiegelte Batterie mit zehn Jahren Laufzeit.
Für Bereiche wie Küchen, Garagen oder Dachböden bietet FireAngel den Hitzewarnmelder HT-630-EU mit Thermistek-Technologie an. Eine Wärmestrahlungsschale leitet die Strahlungswärme eines Feuers zum Thermistor. Zusätzlich überwacht ein Algorithmus die Temperaturentwicklung und berücksichtigt die Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs bei der Alarmauslösung.
Der NM-CO-10X ist dagegen für die Erkennung von Kohlenmonoxid ausgelegt. Ein elektrochemischer Sensor misst auch niedrige CO-Konzentrationen. Der Sensoraufbau soll zudem vor Undichtigkeiten schützen. Wie die beiden anderen genannten Modelle arbeitet auch der CO-Melder mit einer versiegelten Batterie für eine Betriebsdauer von zehn Jahren.
Die Warnmelder können optional mit weiteren Wi-Safe-2-fähigen Geräten vernetzt werden. Erkennt ein Gerät eine Gefahr, können dadurch auch die übrigen verbundenen Melder Alarm auslösen. In Verbindung mit einem Gateway lassen sich Statusinformationen zudem über eine Cloud-Anwendung aus der Ferne überwachen.
Weitere Informationen: https://fireangel.de.com/pro/ und in der folgenden Pressemitteilung
Pressemitteilung FireAngel
FireAngel: mit Sensortechnologien gegen Fehlalarme und Kohlenmonoxid

München, 03.09.2026 – FireAngel, ein führendes Unternehmen für intelligente Brandschutzlösungen und Smart-Home-Produkte, nutzt Sensortechnologien für seine Warnmelder im deutschen Markt: Thermoptek, Thermistek und eine elektrochemische CO-Detektionstechnologie. Die Technologien kombinieren mehrere Erkennungsprinzipien und nehmen Gefahren früher wahr als klassische Einzelsensor-Melder. Das schützt Bewohner zuverlässig und senkt gleichzeitig die Zahl an Fehlalarmen.
Ein Toaster fängt Feuer, die vergessene Pfanne auf dem Herd beginnt zu brennen: Küchen zählen zu den gefährlichsten Bereichen im Haushalt. Nach Angaben des Deutschen Feuerwehrverbands beginnen 48 Prozent aller Brände im häuslichen Bereich in der Küche. Klassische optische Rauchmelder stoßen dort an ihre Grenzen, denn Kochdämpfe können immer wieder Fehlalarme auslösen und langfristig die Aufmerksamkeit der Bewohner senken. Kohlenmonoxid verschärft die Gefahr zusätzlich: Eine defekte Therme leitet zum Beispiel unbemerkt Kohlenmonoxid in den Wohnraum. Laut der Aufklärungskampagne „CO macht KO“ setzten sich 2020 rund 11 Millionen Haushalte (ca. ein Viertel) in Deutschland einem Risiko durch Kohlenmonoxid aus, während nur etwa 15 Prozent einen entsprechenden Melder besaßen. Genau an diesen Schwachstellen setzt FireAngel mit seinen Sensortechnologien an.
Thermoptek: optische und thermische Sensorik gegen Fehlalarme
Multisensor-Rauchwarnmelder wie der ST-630-DET nutzen die Thermoptek-Technologie und verbinden optische mit thermischer Sensorik in einem Gerät. Steigt die Temperatur im Raum an oder streut Rauch das eingebaute Licht, wertet der Melder beide Signale gemeinsam aus. Er reagiert dadurch schneller auf alle Brandarten als ein klassischer Einzelsensor-Melder. Gleichzeitig filtert die Kombination Störfaktoren wie Staub oder Wasserdampf heraus und reduziert dadurch falsche Alarme.
Der ST-630-DET verfügt zusätzlich über ein Insektengitter und eine geräuscharme Selbsttestfunktion. Er meldet das Ende seiner Lebensdauer automatisch und lässt sich optional gegen Diebstahl sichern. Die versiegelte Batterie hält zehn Jahre, worauf FireAngel ebenso lange Garantie gewährt.
Optional funkvernetzt der Melder sich mit weiteren Wi-Safe-2-fähigen Geräten im Haus. Löst ein Melder im Netzwerk Alarm aus, alarmieren alle verbundenen Geräte gleichzeitig – ein Vorteil für mehrstöckige Gebäude, in denen sich Rauch schnell über mehrere Etagen ausbreitet.
Thermistek: Wärmestrahlung als Frühwarnsystem
Für Küchen, Garagen und Dachböden empfiehlt sich statt eines Rauchmelders ein Hitzewarnmelder. Der Hintergrund: Diese Räume provozieren durch Kochdämpfe, Abgase oder Staub regelmäßig Fehlalarme. Der HT-630-EU zum Beispiel setzt präventiv auf die Thermistek-Technologie: Eine Wärmestrahlungsschale reflektiert die Strahlungswärme, die von einem Feuer ausgeht, direkt auf den Thermistor im Inneren des Melders. Dadurch registriert das Gerät einen Temperaturanstieg früher als herkömmliche Hitzemelder der Klasse A1, die lediglich die Umgebungstemperatur an der Decke messen.
Ein prädiktiver Algorithmus überwacht die Temperaturveränderung kontinuierlich und berechnet daraus die Anstiegsgeschwindigkeit. Zeichnet sich ein gefährlicher Temperaturanstieg ab, löst der Melder früher aus, als es ein starrer Temperaturschwellenwert zulassen würde.
Wie der ST-630-DET arbeitet auch der HT-630-EU zehn Jahre lang mit einer versiegelten Batterie, lässt sich lokal mit weiteren Warnmeldern vernetzen und über ein Gateway an die Cloud anbinden.
Elektrochemische Sensorik gegen Kohlenmonoxid
Kohlenmonoxid entsteht bei unvollständiger Verbrennung, etwa an defekten Gasthermen, Kaminen oder Heizstrahlern – und bleibt in der Regel unbemerkt, wenn Bewohner keinen Melder installiert haben. Der Warnmelder NM-CO-10X beugt gefährlichen Situationen vor: Er misst das Gas mit einem elektrochemischen Sensor, der schon niedrige Konzentrationen genau erfasst. Ein patentierter Sensoraufbau schützt zusätzlich vor Undichtigkeiten, die bislang häufigste Ursache für den Ausfall von CO-Sensoren.
Erkennt der Melder Kohlenmonoxid, sendet er ein Signal an alle vernetzten Warnmelder im Haus, sodass diese gleichzeitig auslösen. Im Ernstfall verschafft das den Bewohnern zusätzliche Zeit, um das Gebäude sicher zu verlassen. Auch der NM-CO-10X kann mit einem optionalen W2-Funkmodul nachgerüstet werden, sodass er im Alarmfall alle Melder im Gebäude auslöst. Auch dieser Warnmelder, in Deutschland nicht gesetzlich verpflichtend, läuft zehn Jahre mit einer versiegelten Batterie und lässt sich über ein Gateway zusätzlich mit der Cloud verbinden.
„Ob Küche, Wohnraum oder Dachboden – jeder Bereich im Haus stellt eigene Anforderungen an die Branderkennung“, sagt Michael Ludwigs, Business Development Manager Germany bei FireAngel. „Mit Thermoptek, Thermistek und der elektrochemischen CO-Sensorik bieten wir für jedes Risiko die passende Technologie. Gleichzeitig senken wir die Zahl der Fehlalarme – in der Praxis ein häufiger Grund, warum Warnmelder nicht akzeptiert werden.“
Vernetzung als gemeinsames Prinzip
Alle drei FireAngel-Technologien folgen einem gemeinsamen Vernetzungsprinzip: Über eine optionale Funkverbindung oder eine kabelgebundene Verbindung bilden die jeweiligen Melder gemeinsam mit weiteren Wi-Safe-2-fähigen Geräten ein Netzwerk. Ergänzt um ein Gateway, senden sie ihren Status zusätzlich an eine Cloud-Anwendung und lassen sich so auch aus der Ferne überwachen.
Für Bewohner bedeuten sensorgestützte Warnmelder mehr Sicherheit und weniger Fehlalarme. Hausverwaltungen und Vermietern erleichtern sie die Wartung: Sie können Batteriestand, Testintervalle und Alarmhistorie zentral abrufen, ohne jede Wohnung einzeln betreten zu müssen.
Weitere Informationen: https://fireangel.de.com/pro/