Mit dem Bosch OneFlow erweitert Bosch zur IFA 2026 sein Bodenpflege-Portfolio um einen Nass-Trockensauger, der Saugen und Wischen in einem Arbeitsgang kombiniert. Bis zu 24.000 Pa Saugleistung, eine rotierende Wischrolle und eine automatische Anpassung von Wassermenge und Reinigungsleistung sollen dabei sowohl trockenen als auch feuchten Schmutz aufnehmen. Der Bosch OneFlow ist ab September 2026 als Serie 4 für 599 Euro und als Serie 6 für 679 Euro erhältlich.
Der Bosch OneFlow ist für die Reinigung von Hartböden ausgelegt und erreicht laut Hersteller mit einer Akkuladung eine Fläche von mehr als 150 Quadratmetern. Die maximale Laufzeit beträgt bis zu 40 Minuten. Beim Reinigen kombiniert das Gerät eine Saugleistung von bis zu 24.000 Pa mit einem Anpressdruck von 23 Newton. Damit sollen neben Staub und Flüssigkeiten auch stärker haftende Verschmutzungen wie eingetrocknete Soßen in einem Durchgang entfernt werden.
Die Wischrolle dreht sich mit 500 Umdrehungen pro Minute. Ein Flüssigkeitserkennungssystem erfasst die jeweilige Reinigungssituation und passt Wassermenge, Saugleistung und Drehzahl der Rolle automatisch an. Zusätzlich setzt Bosch auf einen sogenannten Auto-Squeeze-Mechanismus: Überschüssiges Wasser wird vor dem Kontakt mit dem Boden aus der Rolle gepresst, um die zurückbleibende Feuchtigkeit zu reduzieren. Für unterschiedliche Aufgaben stehen die drei Reinigungsmodi Auto, Turbo und Dry bereit.
Auch Haare sollen möglichst direkt in den Schmutzwassertank gelangen, anstatt sich an der Düse aufzuwickeln. Dafür besitzt der OneFlow ein Anti-Haarverwicklungssystem. An Kanten und Möbeln kann das Gerät laut Bosch bis auf zwei Millimeter an den Rand heran reinigen. Für Bereiche unter Möbeln lässt sich der Nass-Trockensauger um 180 Grad flachlegen und ist in dieser Position nur 13 Zentimeter hoch. LED-Leuchten an der Düse beleuchten dabei den Boden.
Weitere praktische Features

Am Handgriff befindet sich außerdem der MicroClean Ring. Ein Sensor überwacht dafür den Verschmutzungsgrad des Umlaufwassers und signalisiert visuell, wann der Boden nach Einschätzung des Systems ausreichend gereinigt ist. Unterschiede zwischen den beiden Varianten gibt es bei der Bewegungsunterstützung: Die Serie 4 unterstützt die Vorwärtsbewegung, während die Serie 6 sowohl beim Vorwärts- als auch beim Rückwärtsfahren aktiv unterstützt.
Die Serie 6 übernimmt zudem die Dosierung des Reinigungsmittels automatisch. Dafür befindet sich ein 100-Milliliter-Tank im Gerät, aus dem das Mittel direkt in die Düse dosiert wird. Bei der Serie 4 wird das Reinigungsmittel dagegen bei Bedarf manuell in den Frischwassertank gegeben.
Nach der Bodenreinigung übernimmt die Station die Pflege der Wischrolle. Eine per Fuß bedienbare Selbstreinigungsfunktion spült sie mit bis zu 70 Grad Celsius heißem Wasser. Anschließend kann die Rolle mit bis zu 75 Grad Celsius warmer Luft getrocknet werden. Dafür stehen ein rund fünf Minuten dauernder Quick-Modus und ein leiserer Silent-Modus mit einer Dauer von etwa 20 Minuten zur Verfügung. Manuell entleert werden muss anschließend noch der Schmutzwassertank.
Preis und Verfügbarkeit

Der Bosch OneFlow kommt im September 2026 in zwei Varianten auf den Markt. Die Serie 4 BHF41WS wird in Weiß angeboten und kostet 599 Euro (UPE). Die Serie 6 BHF61BS ist in Schwarz erhältlich und liegt bei 679 Euro (UPE). Beide Modelle messen 33,8 x 34,7 x 41 Zentimeter und verwenden Bosch-zertifizierte Akkus.
Alle Neuheiten von Bosch von der IFA 2026 gibt es hier im Überblick.