Mit dem Bosch Serie 8 Waschtrockner bringt Bosch zur IFA 2026 erstmals einen eigenen Waschtrockner mit Wärmepumpentechnologie auf den Markt. Das Gerät kann bis zu neun Kilogramm Wäsche waschen beziehungsweise sechs Kilogramm in einem Durchgang waschen und trocknen und soll gegenüber einem konventionellen Bosch-Waschtrockner deutlich weniger Energie und Wasser benötigen. Hinzu kommen ein selbstreinigender Kondensator, Smart Start, Fleckenautomatik und Iron Assist. Angaben zu Preis und Verfügbarkeit des Bosch Serie 8 Waschtrockners macht der Hersteller bislang nicht.
Der neue Bosch Serie 8 Waschtrockner verbindet Waschmaschine und Trockner in einem Gerät und setzt beim Trocknen erstmals innerhalb des Bosch-Portfolios auf Wärmepumpentechnologie. Nach Herstellerangaben sinkt dadurch der Energieverbrauch gegenüber einem vergleichbaren Waschtrockner mit konventioneller Kondensatortechnik um 54 Prozent. Bosch nennt für das neue Modell WLB244040 einen Energieverbrauch von 136 kWh pro 100 Zyklen, während das zum Vergleich herangezogene Modell WNC254A40 bei 305 kWh liegt.
Auch beim Wasserverbrauch nennt Bosch Einsparungen. Das Wärmepumpenmodell benötigt laut den Angaben gemäß EU-Verordnung 53 Liter pro Zyklus und damit bis zu 20 Liter weniger als das Vergleichsgerät mit 75 Litern. Der neue Waschtrockner erreicht laut Hersteller sowohl beim Waschen als auch beim Trocknen die Energieeffizienzklasse A. Seine maximale Kapazität liegt bei neun Kilogramm beim Waschen beziehungsweise sechs Kilogramm beim kombinierten Wasch- und Trockenvorgang.
Eine weitere Neuerung ist Smart Start. Ist der Waschtrockner mit Home Connect verbunden, kann der Start des Programms nach Angaben von Bosch so gelegt werden, dass beispielsweise Zeiten mit einem höheren Anteil erneuerbarer Energie im Stromnetz oder – abhängig vom jeweiligen Stromtarif – niedrigere Strompreise genutzt werden. Die konkrete Verfügbarkeit dieser Funktion hängt entsprechend vom Vertrag und der Einbindung über Home Connect ab.
Über die Home Connect App steht außerdem eine Waschmittel-Scan-Funktion zur Verfügung. Dafür wird die Verpackung des verwendeten Waschmittels eingescannt. Auf Basis der hinterlegten Produktinformationen berechnet die App anschließend passende Einstellungen für die Dosierung. Für die vernetzten Funktionen sind ein Home-Connect- und ein SingleKey-ID-Account sowie eine Internetverbindung erforderlich.
Beim Wartungsaufwand setzt Bosch auf einen selbstreinigenden Kondensator. Nach jedem Wasch- und Trockenvorgang werden Flusen automatisch entfernt sowie Kondensator, Verdampfer und Filter gereinigt. Damit soll die Reinigungsleistung des Systems auch bei längerer Nutzung möglichst konstant bleiben, ohne dass diese Komponenten regelmäßig manuell von Flusen befreit werden müssen.
Für die Textilpflege ist außerdem Iron Assist integriert. Die Funktion behandelt Kleidungsstücke mit Wasserdampf und soll Knitterfalten laut Bosch um bis zu 50 Prozent reduzieren. Die Angabe basiert auf einem internen Test mit Hemden aus Mischgewebe. Über Home Connect lässt sich zusätzlich die Fleckenautomatik verwenden. Sie berücksichtigt bis zu 18 unterschiedliche Fleckenarten und passt den Waschvorgang entsprechend an, sodass eine separate Vorbehandlung nach Herstellerangaben nicht erforderlich ist.
Alle Neuheiten von Bosch von der IFA 2026 gibt es hier im Überblick.