Der EBO Max FamilyBot von Enabot kombiniert eine mobile 4K-Kamera mit KI-Funktionen, Gesichtserkennung und einem autonomen Patrouillenmodus für das Zuhause. Dabei soll der rollende Roboter Routinen und Gewohnheiten erkennen und sein Verhalten entsprechend anpassen. Was als digitaler Familienhelfer gedacht ist, wirft allerdings auch Fragen zu Privatsphäre und Datennutzung auf – schließlich ist eine Kamera, die einem selbstständig durchs Haus folgt, eine etwas andere Hausnummer als der klassische Saugroboter.
Gute Nachrichten für alle, die sich schon länger eine rollende 4K-Überwachungskamera mit KI-Gehirn, Langzeitgedächtnis und ausgeprägtem Interesse an ihren Tagesabläufen wünschen: Der EBO Max FamilyBot rollt und er vergisst nichts. Gar nichts! Er lernt, wann Sie aufstehen, wann Sie schlafen, wann Sie heimlich nachts zum Kühlschrank schleichen – und speichert alles liebevoll ab, um Sie künftig
„effizienter“ zu unterstützen.
Enabot nennt das Fürsorge. Orwell hätte einen anderen Begriff gewählt. Mit 4K-Kamera, Gesichtserkennung und autonomem Hauspatrouille-Modus fügt er sich laut Hersteller „auf natürliche Weise in den Haushalt ein“ – ähnlich natürlich wie einst die Stasi, nur niedlicher und mit Ladestation. Der Schritt vom Technik-Traum zum Technik-
Alptraum war selten so klein.
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