Streaming auf dem Smartphone? 2002 war das noch Zukunftsmusik. Die Archos Jukebox Multimedia kombinierte eine damals üppige 20-GB-Festplatte mit einem 3,8-Zoll-Farbdisplay und spielte neben Musik auch Videos ab. Optionale Module ermöglichten zudem das Übertragen von Fotos von Speicherkarten oder sogar den Anschluss einer Kamera. Hohes Gewicht, lange Übertragungszeiten und überschaubare Akkulaufzeit inklusive – dafür war das mobile Mini-Kino seiner Zeit ziemlich weit voraus.
Heute streamen wir Filmchen auf dem Smartphone, als wäre es das Normalste der Welt. Anfang der 2000er war mobiles Video dagegen pure Science-Fiction. Genau hier wollte die Archos Jukebox Multimedia punkten.
Der tragbare Mediaplayer kam mit einer damals gigantischen 20-GB-Festplatte, einem 3,8-Zoll-Farbdisplay und der Fähigkeit, Videos unterwegs abzuspielen. Klingt heute banal, war damals aber fast schon Magie.
Der Clou: Mit optionalen Modulen ließ sich das Gerät sogar erweitern. Fotos
direkt von Speicherkarten sichern? Kein Problem. Sogar eine Kamera konnte angestöpselt werden. Die Jukebox Multimedia war damit eine Mischung aus MP3-Player, mobiler Festplatte, Bildbetrachter und Mini-Kino – zu einer Zeit, als viele Handys noch monochrome Displays hatten.
Natürlich hatte die Technik ihre Macken: Gefühlt endlose Übertragungszeiten, das Gewicht eines Backsteins und auch die Batterie war nicht gerade ausdauernd. 2002 war die Idee trotzdem revolutionär.