Hama erweitert sein Wearables-Sortiment um das Hama Bezahlarmband. Das Silikonarmband mit integriertem NFC-Chip stattet analoge Uhren und Smartwatches mit einer kontaktlosen Bezahlfunktion aus. Die Zahlungsabwicklung läuft über den schwedischen Anbieter Fidesmo, das Armband ist für Visa und Mastercard zertifiziert. Es ist in Schwarz und Beige mit jeweils 20 oder 22 Millimetern Stegbreite für 39,99 Euro (UVP) erhältlich.
Das Bezahlarmband ersetzt das vorhandene Armband einer Uhr und übernimmt selbst die Bezahlfunktion. Die Uhr muss dafür weder smart sein noch einen Akku haben. Der NFC-Chip sitzt im Armband, nicht im Uhrengehäuse. Damit richtet sich das Produkt an Menschen, die eine analoge Uhr tragen, und an Nutzer von Smartwatches ohne eigene Wallet-Funktion. Hama ordnet das Armband seinem Wearables-Sortiment zu.
Einrichtung über die Fidesmo-App
Eingerichtet wird das Armband über die Fidesmo-App auf dem Smartphone. Dort wird das Armband mit dem Telefon verbunden und eine Debit- oder Kreditkarte hinterlegt. Zum Bezahlen hält man das Handgelenk in etwa zwei bis vier Zentimetern Abstand an das Kartenlesegerät. Das Fidesmo-Netzwerk unterstützt nach Herstellerangaben mehr als 800 Banken weltweit. In bestimmten europäischen Regionen soll zusätzlich Klarna Pay nutzbar sein. Welche Regionen und welche deutschen Banken das betrifft, nennt Hama nicht.
Sicherheit: Tokenisierung und passiver Chip
Bei der Sicherheit setzt Hama auf die Technik von Fidesmo, einem auf Bezahlfunktionen für Wearables spezialisierten Unternehmen. Zum Einsatz kommt unter anderem Tokenisierung: Statt der echten Kartennummer speichert und überträgt das Armband ein verschlüsseltes digitales Token. Der passive NFC-Chip aktiviert sich laut Hama erst in unmittelbarer Nähe zum Kartenlesegerät. Passive NFC-Chips beziehen ihre Energie aus dem Funkfeld des Terminals und benötigen daher keine eigene Stromversorgung. Die Datenverarbeitung erfolgt nach Angaben des Herstellers über Server in Europa.
Zwei Stegbreiten und zwei Farben
Das Armband besteht aus Silikon und hat eine Edelstahlschnalle. Mit den Stegbreiten von 20 und 22 Millimetern deckt Hama zwei gängige Maße ab. Damit passt das Armband an viele analoge Uhren und Smartwatches. Als Farben stehen Schwarz und Beige zur Wahl, sodass es insgesamt vier Varianten gibt.
Einordnung: Gezeigt auf der IFA 2025
Erstmals hatte Hama das Bezahlarmband auf der IFA 2025 gezeigt. Mit dem Marktstart bietet der Zubehörspezialist eine Alternative zu Smartwatches mit integrierten Bezahldiensten wie Apple Pay, Google Wallet oder Garmin Pay. Auf der eigenen Website positioniert Hama das Armband auch als Ergänzung zu den hauseigenen Smartwatches: Die Uhr übernimmt Tracking und Trainingsdaten, das Armband das Bezahlen. Für den Handel ist das Produkt mit einem Preis unter 40 Euro ein Zubehörartikel, der sich neben Uhren und Smartwatches platzieren lässt. Hama mit Sitz im bayerischen Monheim wurde 1923 gegründet und ist auf Zubehör für Unterhaltungselektronik, Smartphone, Computer und Smart Home spezialisiert.
Preis und Verfügbarkeit
Das Hama Bezahlarmband kostet in allen vier Varianten 39,99 Euro (UVP):
- Art.-Nr. 178657: 20 Millimeter, Schwarz
- Art.-Nr. 178658: 20 Millimeter, Beige
- Art.-Nr. 178659: 22 Millimeter, Schwarz
- Art.-Nr. 178660: 22 Millimeter, Beige
Im Onlineshop von Hama sind alle vier Varianten bereits als verfügbar gelistet. Weitere Informationen gibt es unter hama.com.
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