Da versucht doch wieder jemand, sich um seinen Sport zu drücken. Nur weil du dir etwas extremeres als Golfen aussuchst, kommst du da nicht mehr aus. Oder ist Skateboarden in dem Alter wirklich gefährlich? Oder schlimmer: Ist es vielleicht sogar sehr gut?
Grundgütiger! Auf keinen Fall. Du könntest hinfallen, deine Gelenke oder Bänder beschädigen, Kleidung irreparabel beschädigen und langwierige Verletzungen davontragen. Bleib lieber zuhause und fahre niemals mit dem Zug nach Frankfurt… Ach, Skateboard? Das ist was anderes. Natürlich wird es einen guten Grund geben, warum du bis heute noch nicht damit angefangen hast. Aber andererseits interessiert es dich – und ich kann das Verstehen.
Verletzen kannst du dich immer und überall, das können wir als Gegenargument also abhaken. Was spricht dafür? Körperliche Fitness: Es ist ein vollwertiges Workout und beansprucht viele Muskelpartien. Dein Körpergefühl und dein Gleichgewichtssinn werden verbessert. Das hilft auch im Alltag, Stürze besser abzufangen. Außerdem bist du in guter Gesellschaft. Damit meine ich nicht nur die Skater-Community im Allgemeinen, sondern das Phänomen der „Very Old Skater“, den mit Ende Dreißig bist du ein junger Hüpfer – im Vergleich zu manch anderen, die zum ersten Mal aufs Brett steigen.
Du brauchst, wie alle anderen eigentlich auch, die richtige Ausrüstung: Helm, Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschoner sind Pflicht. Dann etwas Training, um richtig zu fallen und es gut aussehen zu lassen (Knee-Slide). Und ich rate vom Skateboard ab – Kauf dir ein Longboard! Längeres und breiteres Deck, Rollen für jeden Beleg und ein viel entspannteres Schuppern.
So, und jetzt leg ich mir Dub FX auf die Kopfhörer und nutze die schönen Herbsttage noch für eine Runde.

Unsere Empfehlung:
Die Apple Watch der Serie 12 ist wie ihre Vorgänger mit einer Sturzerkennung ausgestattet. Dazu kommen viele weitere Gesundheitsfunktionen.
ca. 450 Euro, Weitere Infos