Hohe Temperaturen setzen nicht nur Menschen, sondern auch Pflanzen unter Stress. Trockene Böden, welke Blätter und abgestoßene Blüten können Anzeichen für Wassermangel sein. Gartenexpertinnen und -experten empfehlen, Pflanzen möglichst in den Morgenstunden zu gießen, den Boden regelmäßig aufzulockern und mit Mulch vor Verdunstung zu schützen. Auch Tropfbewässerungssysteme können dazu beitragen, Wasser gezielt an die Wurzeln zu bringen und den Wasserverbrauch zu reduzieren.
Weitere Informationen gibt es unter www.gardena.com und in der folgenden Pressemitteilung.
Hitzealarm – Soforthilfe für Garten und Balkon
Während sich Menschen im Schwimmbad oder dank kühlen Getränken vom neuesten Hitzerekord erfrischen, geraten Pflanzen in Stress – und es sollte rasch gehandelt werden. An sehr heißen Tagen geht den Pflanzen Wasser besonders schnell verloren – und damit auch ein Stück ihrer Kraft, um ihre wichtigen Funktionen aufrechtzuerhalten. Der Boden trocknet ebenfalls stark aus, sodass die Wurzeln kaum noch Feuchtigkeit finden. Sichtbar wird der Stress durch welke oder verbrannte Blätter und abgestoßene Blüten oder Früchte.
Clever kühlen und bewässern
Pflanzenfreunde können ihr Grün trotz hochsommerlicher Temperaturen schützen. Ein Platz im Schatten – etwa durch Umstellen der Kübel oder mithilfe eines Sonnensegels oder -schirms – verschafft den Pflanzen während der heißen Mittagsstunden eine schnelle Entlastung. Zeigen sich bereits deutliche Stresssignale wie hängende Blätter, sollten Topf‑ und Kübelpflanzen sich allerdings erst in den kühleren Abendstunden regenerieren. Da trockene Erde Wasser schlecht aufnimmt, wird der Topf in ein mit Wasser gefülltes Gefäß gestellt, bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen.
Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollte vorzugsweise in den kühlen Morgenstunden gegossen werden, sodass die Pflanze das Wasser besser aufnehmen kann und nicht ungenutzt verdunstet. Für den Garten empfiehlt sich eine alte Gärtnerweisheit: „Einmal hacken spart dreimal gießen“. Durch das Lockern entsteht eine luftigere Bodenstruktur, die Wasser besser aufnimmt und länger speichert. Gleichzeitig reduziert das Hacken die Verdunstung über dem Boden. Daneben hilft eine dünne Mulchschicht aus Rasenschnitt auf Beeten und in Gefäßen, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten, weil der Boden der Sonne weniger direkt ausgesetzt ist.
Auch der Einsatz von Tropfbewässerungen kann dazu beitragen, dass Wasser genau dort ankommt, wo es gebraucht wird: an der Wurzel. Kombiniert mit einer Bewässerungssteuerung kann die Bewässerung so auch frühmorgens starten – dies bedeutet nicht nur weniger Verdunstung, sondern auch mehr Schlaf für die Gartenbesitzer.
„Gerade an extrem heißen Tagen zeigt sich, wie wichtig es ist, den Garten nicht sich selbst zu überlassen. Mit den richtigen Maßnahmen kommen Pflanzen deutlich besser durch die Hitze. Eine Tropfbewässerung hilft dabei, Wasser ganz gezielt und sparsam einzusetzen. So bleibt dein Garten grün, du sorgst für Abkühlung und genau das brauchen wir an heißen Tagen ja auch.“, erklärt GARDENA Gartenexperte Peter Rasch.