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ADAC Pannenhelfer 2021 mehr für Elektroautos unterwegs

  • 15. Februar 2022
  • Ben Kraus
ADAC Pannenhelfer 2021 mehr für Elektroautos unterwegs
ADAC Pannenhelfer 2021 wieder mehr unterwegs / Mehr Verkehr auf den Straßen lässt die Einsatzzahlen der Gelben Engel steigen/Deutliche Zunahme bei E-Autos / ADAC Pannenhilfebilanz 2021: Mit knapp über 46 Prozent ist die häufigste Pannenursache, wie auch in den Vorjahren, die Batterie. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7849 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.
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2021 wurden die Gelben Engel der ADAC Straßenwacht und Mobilitätspartner zu insgesamt 3,49 Millionen Pannen gerufen. Damit hat sich das Einsatzvolumen – nach dem Corona-bedingten Rückgang im Jahr 2020 – wieder erholt. Dabei sind die ADAC Pannenhelfer 2021 mehr für Elektroautos unterwegs.

Der ADAC verzeichnet rund 3,1 Prozent mehr Pannen als 2020. Das Verkehrsaufkommen lag im Vergleich zum Vorjahr auf leicht höherem Niveau, aber immer noch deutlich unter dem Vor-Corona Jahr 2019.

Wieder mehr Pannen auf den Straßen

Die pannenstärksten Monate waren gleich zu Jahresbeginn Januar und Februar. Winterwetter, Sturm und zweistellige Minustemperaturen in der ersten Februarhälfte trugen zum hohen Pannenaufkommen bei. Die Tage mit den meisten Einsätzen lagen beide im Februar: Am 15. Februar (Montag) mussten die Pannenhelfer zu 21.627 Einsätzen, gefolgt vom 12.Februar (Freitag) mit 21.271 Pannen. Insgesamt haben die ADAC Straßenwachtfahrer im letzten Jahr mit ihren rund 1.770 Fahrzeugen 47.932.301 Kilometer auf deutschen Straßen zurückgelegt. Das entspricht einem Drittel der Wegstrecke zur Sonne.

Batterie als Grund: ADAC Pannenhelfer 2021 mehr für Elektroautos unterwegs

Mit knapp über 46 Prozent ist die häufigste Pannenursache, wie auch in den Vorjahren, die Batterie. Der Wert ist nahezu mit dem aus 2020 identisch (46,2 zu 46,3 in 2020). Auch die danach folgenden Pannenursachen haben sich in den letzten Jahren nicht verändert. Auf Platz zwei liegen Pannen durch Motor und Motormanagement mit 15,5 Prozent, danach folgen sonstige Ursachen wie Karosserie, Lenkung oder Fahrwerk mit 14,8 Prozent und Generator, Anlasser, Verkabelung mit 10,3 Prozent.

Deutlich gestiegen sind die verzeichneten Panneneinsätze bei E-Autos. Waren es in 2020 etwas mehr als 9.000, stieg die Zahl der havarierten Elektroautos im vergangenen Jahr auf mehr als 25.000 an. Laut Statistischem Bundesamt wurden 2021 knapp 356.000 E-Autos neu zugelassen. Im Vergleich dazu waren es 2020 nur etwas über 194.000 Fahrzeuge. Außerdem kommen viele E-Autos der früheren Generationen jetzt in ein Alter, in dem wie bei Verbrennermodellen auch die Pannenhäufigkeit steigt. Dieses Mehr an E-Fahrzeugen auf den Straßen macht sich also auch bei den Pannen bemerkbar. Pannenursache Nummer eins war auch bei den E-Autos die Starterbatterie. Spezifische Elektroauto-Bauteile wie Akku, Elektromotor oder Ladetechnik sind dagegen selten für Pannen verantwortlich.

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  • ADAC
  • Auto
  • Elektromobilität
Ben Kraus

Ben hat viele Jahre Erfahrung im Elektrobereich und dem EGH. Seine Schwerpunkte sind Smarthome, CE, erneuerbare Energie und Installation. Er ist emotionaler Gamer und in der Freizeit meist auf seinem Motorrad, an seinem Bass oder beim Wandern anzutreffen

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