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Telekom beim MWC 2023: Magenta Herzschlag

  • 6. März 2023
  • Sarah Alexandra Fechler
Telekom beim MWC 2023
„Giving technology a heartbeat” mit diesem Motto untermauert die Telekom auf dem MWC 2023 ihren Anspruch und Engagement für eine produktive und nachhaltige Gestaltung unserer Zukunft, mit Hilfe neuester Technologien und Innovationen. Foto: Telekom
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Die Deutsche Telekom stellt auf den Menschen ausgerichtete Technologie beim Mobile World Congress (MWC) 2023 ins Rampenlicht. Unter dem Motto „Giving technology a heartbeat“ zeigte der Konzern in Barcelona im. Februar 2023 spannende Innovationen bei Netzen und digitalen Anwendungen.

„Wir wollen Technologie mit Herzschlag, Technologie als einen Hebel für eine bessere Welt. Wir wollen mit Technologie gemeinsame Herausforderungen bewältigen. Für unsere Kundinnen und Kunden, das Ökosystem und die Gesellschaft“, sagt Claudia Nemat, Vorständin für Technologie und Innovation der Telekom. „Beim MWC 2023 konzentriert sich die Telekom auf moderne Möglichkeiten zur Notfallkommunikation, innovative Energiesparmaßnahmen und einfache Anwendungen für Kundinnen und Kunden. Resiliente und nachhaltige Netze sind unsere Messe-Stars.“ 

Widerstandsfähige Netze – erste Verbindung mit 5G-Technik über das All

Bei Naturkatastrophen brauchen auch Netze einen Plan B. Die Telekom zeigt, wie terrestrische und satellitengestützte Kommunikation nahtlos zusammenwachsen. Damit der Kontakt zu den Nutzerinnen und Nutzern nicht abbricht, wenn die Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen wird. Fliegende Antennen und Satelliten können die Kommunikationsnetze am Boden unterstützen. Fällt das Netz am Boden aus, halten Antennen am Himmel den Kontakt zu den Smartphones der Betroffenen aufrecht. Die Verbindung wird dann über Satelliten umgeleitet. 

Im Versuch mit Partnern klappte der nahtlose Übergang vom herkömmlichen Netz über die Stratosphäre und das All zurück auf den Boden. Und zwar mit 5G-Technik, zum weltweit ersten Mal.

Konnektivität aus dem All auch für das Internet der Dinge

Das Zusammenspiel von Satelliten mit terrestrischen Antennen spielt in Zukunft auch für das weltweite Internet der Dinge (engl. IoT) eine herausragende Rolle. Die Telekom arbeitet dazu mit über 600 Roaming-Partnern in der ganzen Welt und zwei ersten Anbietern von Satellitendiensten zusammen. Geschäftskunden haben damit jetzt überall Verbindung zu ihren IoT-Geräten, selbst auf den Weltmeeren oder in Wüsten. Im IoT-Hub, dem Marktplatz der Telekom für die IoT-Angebote, warten unterschiedlichste Produkte auf ihren weltweiten Einsatz. Alles aus einer Hand.

Die Telekom und T-Mobile US haben mit „T IoT“ bereits im vergangenen Jahr die globale IoT-Konnektivität für Unternehmen revolutionär vereinfacht. 

Erster kommerzieller Einsatz von Open RAN mit mehreren Partnern
Die Deutsche Telekom setzt auf Open RAN als Technologie der Wahl für künftige Netze. Sie dient auch als Katalysator, um Europa im digitalen Zeitalter gemeinsam mit Partnern voranzubringen. Dazu hat das Unternehmen jetzt den ersten gewerblichen Einsatz von Open RAN mit mehreren Partnern angekündigt. Mit Nokia und Fujitsu in Deutschland und Mavenir in Europa will die Telekom erste kommerzielle Netzwerke ausrüsten. Der Einsatz soll 2023 starten.

Zur Verdeutlichung: Herkömmliche Funkzugangsnetze werden als integrierte Lösungen eines einzigen Anbieters bereitgestellt. Open RAN öffnet Schnittstellen zwischen den verschiedenen Teilen des Funkzugangsnetzes, so dass die Betreiber Komponenten von verschiedenen Anbietern einführen können. Strategie der Telekom ist, eine größere Anbietervielfalt zu fördern und kundenorientierte Innovationen im Funkzugangsnetz zu beschleunigen.

Fokus Nachhaltigkeit: grüne Netze und Kreislaufwirtschaft

Die Telekom hat ehrgeizige Ziele: Neben Klimaneutralität für eigene CO2-Emissionen bis 2025 will der Konzern auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis spätestens 2040 komplett klimaneutral sein. Auf dem MWC zeigt das Unternehmen umweltfreundliche Lösungen für unterschiedliche Anwendungsgebiete.

Nachhaltige Verpackungen für eine bessere Zukunft

Die Telekom hat auch das Design von Verpackungen überdacht. So sorgt geringerer Platzbedarf für weniger Transportvolumen und Güterverkehr. Die Verpackungen kommen ohne spezielle Puffermaterialien aus. Das Abfallmanagement wird dadurch einfacher und unnötige Abfallentsorgung vermieden.  

Bis 2030 will die Telekom ihre Technologien und Geräte vollständig kreislauffähig machen. Das gilt für alle Produktlinien, aber auch für Anforderungen gegenüber Zulieferern. Auch auf den ersten Blick eher unscheinbare Maßnahmen haben einen großen Einfluss. Neue Telekom-Produkte für den deutschen und europäischen Markt werden seit Mitte 2022 bereits nachhaltig verpackt. Umweltfreundliche Verpackungen sind auch für die Netzwerkausrüstung wie Antennen oder Router Pflicht. So gibt es keine Plastikverpackungen mehr, die nicht biologisch abbaubar sind. Auf Hochglanzhüllen verzichtet die Telekom ganz. Es gibt kein Bleichen, keine anderen chemischen Behandlungen, keine giftigen Materialien. 

Innovative Dienste für mehr Komfort und Sicherheit

Bei allen neuen Lösungen gilt: Die Telekom richtet ihr Augenmerk auf die Umwelt. Genauso wichtig sind ihr der Schutz der Privatsphäre von Menschen und deren Sicherheit.

Schutz für die Schwachen im Straßenverkehr

“Ich habe Sie nicht gesehen” heißt es häufig nach einem Unfall zwischen Fahrrädern und Fahrzeugen. Wie das Internet der Dinge Leben im Straßenverkehr retten kann, erleben Besucher und Besucherinnen in Barcelona spielerisch. Die Telekom und ihr Partner Spoke führen die Besucher durch verschiedene kritische Verkehrssituationen. Sie zeigen, wie das Mobilfunknetz der Telekom die Straßen der Smart Citys sicherer macht. Gemeinsam haben sie eine Lösung entwickelt, mit der sich Fahrräder und Autos gegenseitig erkennen. So wird die Straße zu einem etwas sichereren Ort. 

eSIM-Transfer macht Gerätewechsel leicht und sicher

eSIMs sind praktisch und werden die Plastik-SIM-Karten bald ersetzt haben. Doch bei einem Smartphone-Wechsel ist die Übertragung des Mobilfunkvertrags vom alten auf das neue Gerät bisher umständlich.

Google, Telekom und GSMA haben einen Standard für diesen so genannten eSIM-Transfer entwickelt. Die Lösung wird als erstes auf dem Google Pixel 7 eingeführt. Dank des neuen Verfahrens übertragen Kundinnen und Kunden ihren Mobilfunkvertrag mit wenigen Klicks sofort auf ihr neues Gerät. Das alte und das neue Handy müssen sich dabei in direkter Nähe zueinander befinden. Dadurch ist dieser Austausch nicht nur einfach, sondern auch sicher. Eine App, der Aufruf einer Website oder ein Anruf beim Kundenservice sind nicht mehr nötig. 

Router für einfachste Bedienung und beste Verbindungen
Mit einem neuen, RDK-basierten Routerkonzept will die Telekom in Zukunft das Interneterlebnis weiter verbessern. Mit dem selbst entwickelten Betriebssystem werden Funktionen so vereinfacht, dass die Bedienung per App und ohne Vorkenntnisse möglich ist. 

Das WLAN verbessert sich dank aktivem Wi-Fi-Management selbst und bietet so optimale Verbindungen aller Geräte im Haushalt. Selbstheilungsmechanismen wie Funkkanalwechsel, Sortierung der Geräte zwischen den Funkbändern oder erforderliche Neustarts laufen automatisch ab. So bieten die Router stets beste Leistung. 

Neues für Unternehmen

Digitale Lösungen für die Arbeitswelt erleben Besucherinnen und Besucher ebenfalls auf dem Messestand. Von flexiblen Anbindungen für Unternehmen über transatlantische Entwicklungsplattformen bis hin zum privaten Netzwerk. 

Rechenpower aus der Box

Telekom versorgt Firmen-Standorte weltweit mit Premium-Internet. Dabei kombiniert sie hochflexible und skalierbar Hardware (uCPE-Box mit Intel On Demand) und eine Internetverbindung mit garantierten Leistungsmerkmalen. Das sorgt für besonders sichere Verbindungen. Der Clou: Die Unternehmen bestimmen über ein flexibles Bezahlmodell, wieviel Rechenpower sie gerade benötigen. So passen sie die Leistung immer an ihre aktuellen Geschäftsbedingungen an. 

Mit T-DevEdge gibt es Netzqualität auf Abruf

T-DevEdge ist eine Plattform für Entwicklerinnen und Entwickler, gemeinsam entwickelt von der Deutschen Telekom und T-Mobile US. Die länder- und netzübergreifende Plattform bietet einfachen Zugang zu Programmierschnittstellen (APIs) in unseren Netzen.

Sie ermöglicht einen einfachen Zugriff auf verschiedene Eigenschaften des Netzes. Software-Fachleute programmieren damit nützliche Angebote für Unternehmen Diese Netzwerk-APIs ermöglichen so neue und innovative Anwendungen. Die ersten drei Netz-APIs sind bereits im Netz implementiert: Quality-on-Demand, Standortüberprüfung und Informationen über den Gerätestatus. 

Siemens Energy testet bereits eine Quality-on-Demand-Netzwerk-API, um seine Fernwartung zu optimieren. Die Technikerinnen und Techniker vor Ort verwenden Augmented-Reality-Brillen und bekommen wichtige Informationen direkt im Sichtfeld angezeigt. Experten aus der Zentrale unterstützen darüber die Techniker vor Ort bei der Lösung komplexer Probleme. Die API optimiert dabei Latenz und Bandbreite im Netz für ruckelfreie Datenübertragung. Microsoft hat die Netzwerk-APIs in seine Cloud-Plattform Azure Programmable Connectivity integriert. So lassen sie sich besonders einfach in die Arbeitsroutinen von Entwicklerinnen und Entwicklern einbinden. 

Microsoft Azure und privates 5G für kleine und mittlere Unternehmen

Die Telekom und Microsoft Azure wollen gemeinsam an privaten 5G-Netzen arbeiten. Die Telekom hat bereits ein starkes Portfolio an sogenannten Campus-Netzen. Diese bietet sie für den industriellen Einsatz in Europa an. Jetzt soll ein skalierbares Pay-as-you-grow-Modell hinzukommen. Mit dem neuen Angebot übernehmen Kundinnen und Kunden mit bestehender Azure-Landschaft die 5G-Technologie besonders einfach und kostengünstig. So digitalisieren sie weiter und bleiben dabei flexibel. Die Lösung bietet ein privates Netzwerk, das sich auch über mehrere Standorte erstrecken kann. Zuverlässig und sicher: Das neu entwickelte Konzept integriert dabei neue und bestehende Anwendungen.


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Sarah Alexandra Fechler

Sarah Alexandra ist leidenschaftliche Gamerin, Fotografin und Redakteurin für diverse Magazine wie SmartWeekly.de, CHIP FOTO-VIDEO, PhotoWeekly.de. Dort testet sie Kameras und probiert neue, smarte Gadgets aus.

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