ZEISS hat seine Klimaziele von der Science Based Targets initiative (SBTi) validieren lassen und richtet seine Emissionsreduktion damit am 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens aus. Das Unternehmen plant, die direkten und energiebezogenen Emissionen bis 2030 um 42 Prozent sowie relevante Scope-3-Emissionen um 25 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2023/24 zu senken. Zusätzlich sollen Lieferanten, die 47 Prozent der relevanten Scope-3-Emissionen abdecken, eigene wissenschaftsbasierte Klimaziele etablieren. Mit der SBTi-Validierung will ZEISS Transparenz und überprüfbare Fortschritte im Klimaschutz stärken.
Weitere Informationen gibt es unter www.zeiss.de und in der folgenden Pressemitteilung.
ZEISS erhält SBTi Validierung für seine Klimaziele
ZEISS hat seine Klimaziele von der Science Based Targets initiative (SBTi) überprüfen lassen. Damit ist bestätigt, dass sich die Reduktionspfade an wissenschaftlichen Erkenntnissen und anerkannten Standards orientieren und transparent sowie überprüfbar sind.
Mit der Teilnahme an der SBTi bekennt sich ZEISS zu Transparenz, Wirksamkeit und wissenschaftlich fundiertem Klimaschutz. Als Technologie- und Stiftungsunternehmen sieht ZEISS Nachhaltigkeit als festen Bestandteil seiner Unternehmensstrategie. Durch die schrittweise Reduktion seiner Treibhausgasemissionen leistet ZEISS einen Beitrag zum 1,5-Grad-Pfad beziehungsweise dem Well below-2-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens.
„Als einer der größten Arbeitgeber der Region trägt ZEISS eine besondere Verantwortung für die Gesellschaft und die Umwelt“, sagt Dr. Nicole Ziegler, Head of Sustainability bei ZEISS. „Für ein Unternehmen, dessen Fundament auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Innovationsstärke beruht, ist es nur folgerichtig, auch beim Klimaschutz diesen Maßstab anzulegen. Die Validierung durch die SBTi gibt uns und unseren Partnern die Gewissheit, dass wir messbare und effektive Beiträge zur Dekarbonisierung leisten“, so Dr. Ziegler.
Das Unternehmen verpflichtet sich, die absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zum Basisjahr 2023/24 um 42% zu reduzieren. Dies soll unter anderem durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, die Beschleunigung der Elektrifizierung der Fahrzeugflotte, technologische Anpassungen in der Infrastruktur sowie den kontinuierlichen Ausbau erneuerbarer Energien erreicht werden.
Darüber hinaus adressiert ZEISS die indirekten Emissionen (Scope 3) entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten in den Kategorien eingekaufte Güter und Dienstleistungen, Kapitalgüter, Logistik sowie die Nutzung verkaufter Produkte. ZEISS strebt dabei eine Reduktion der absoluten Scope-3-Emissionen um 25% bis 2030 gegenüber dem Basisjahr an.
Besondere Aufmerksamkeit liegt auf der Zusammenarbeit mit Partnern: Bis 2030 sollen Lieferanten, die 47% der relevanten Scope-3-Emissionen repräsentieren, eigene wissenschaftsbasierte Klimaziele nach SBTi setzen.
Dieser partnerschaftliche Ansatz sichert nicht nur die Einhaltung der eigenen Klimaziele, sondern stärkt auch die Zukunftsfähigkeit der gesamten Wertschöpfungskette. „Tatsächlichen Fortschritt können wir nur gemeinsam erzielen. Wir sehen es daher als eine unserer Aufgaben, unsere Lieferanten auf diesem Weg mitzunehmen“, sagt Dr. Ziegler.
Die Verpflichtung zur SBTi ist ein wichtiger Meilenstein für ZEISS. Durch die Integration der SBTi-Ziele macht das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen transparent und messbar. Die regelmäßige Überprüfung und die Orientierung an internationalen Standards unterstreichen den Anspruch von ZEISS, langfristig ein verlässlicher Partner für Kunden, Wissenschaft und Gesellschaft zu sein.