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Unser Selbstversuch mit dem Plaud Note Pro: Der KI-Rekorder im Kreditkartenformat

  • 21. Mai 2026
  • Ben Kraus
Unser Selbstversuch mit dem Plaud Note Pro: Der KI-Rekorder im Kreditkartenformat
Unser Selbstversuch mit dem Plaud Note Pro: Der KI-Rekorder im Kreditkartenformat . Bild: Plaud
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Kann der KI-Sprachrekorder Plaud Note Pro Meetings und Gedanken wirklich zuverlässig übernehmen? Im Test hat das kleine Tool überzeugt.

Ich gehöre zu den Menschen, die ständig irgendetwas notieren. Ideen unterwegs, Gesprächsfetzen, spontane To-dos oder halbe Interview-Zitate. Und trotzdem fehlt später oft genau die eine entscheidende Information. Genau deshalb hat mich das Plaud Note Pro sofort gereizt. Das ultradünne Gerät wirkt auf den ersten Blick eher wie eine elegante Powerbank als wie ein klassischer Sprachrekorder. Im Alltag wird aber schnell klar: Das eigentliche Highlight ist die KI dahinter. Gespräche werden nicht nur aufgezeichnet, sondern automatisch transkribiert, strukturiert zusammengefasst und auf Wunsch sogar in Aufgabenlisten verwandelt. Besonders beeindruckend war ein längeres Redaktionsmeeting. Statt hektisch mitzuschreiben, lag das Plaud einfach auf dem Tisch – wenige Minuten später wartete bereits ein erstaunlich sauber aufbereitetes Protokoll in der App.

Auch technisch funktioniert das Gerät überraschend zuverlässig. Mehrere Sprecher in einem Raum werden sauber erkannt, Stimmen klar getrennt und Inhalte präzise erfasst. Gerade für Interviews oder Brainstormings fühlt sich das fast futuristisch an.

Natürlich klappt nicht alles perfekt: Die KI interpretiert manche Aussagen etwas zu kreativ und formuliert Zusammenfassungen gelegentlich unnötig ausführlich. Dazu kommt das Abo-Modell, das bei intensiver Nutzung zusätzliche Kosten verursachen kann. Immerhin: 300 Minuten pro Monat Transkription sind inklusive. Trotzdem merkt man nach wenigen Tagen, wie schnell man sich daran gewöhnt, Gespräche einfach laufen zu lassen, statt permanent mitzuschreiben.

Das Spannende am Plaud Note Pro ist am Ende weniger die Hardware als die neue Art zu arbeiten. Das Smartphone kann theoretisch vieles davon ebenfalls – aber noch nicht so fokussiert. Kein App-Chaos, keine Ablenkung, kein leerer Akku mitten im Gespräch. Einfach aufnehmen und später intelligent auswerten lassen. Genau das macht den kleinen KI-Rekorder im Alltag überraschend wertvoll. 

Fazit

„Das Plaud Note Pro ­ersetzt keine ­Aufmerksamkeit – aber das hektische ­Mitschreiben.“

Das Plaud Note Pro ist durch geringe Größe und magnetische Haftung am Smartphone praktisch im Handling. Die KI-gestützte Textanalyse funktioniert sehr gut und bietet zahlreiche Vorlagen, dank denen man die Transkription auf die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

Selbstversuch Plaud Pro

Plaud Note Pro

Das Diktiergerät im Kreditkartenformat kann magnetisch am Smartphone befestigt werden und trans-
kribiert Aufnahmen mithilfe von KI.

189 Euro, Weitere Infos

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  • Gadgets
Ben Kraus

Ben hat viele Jahre Erfahrung im Elektrobereich und dem EGH. Seine Schwerpunkte sind Smarthome, CE, erneuerbare Energie und Installation. Er ist emotionaler Gamer und in der Freizeit meist auf seinem Motorrad, an seinem Bass oder beim Wandern anzutreffen

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