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RWTH-Startup dataMatters bringt Künstliche Intelligenz (KI) in die Realwirtschaft

  • 29. Januar 2025
  • Sarah Alexandra Fechler
Dr. Daniel Trauth, Geschäftsführer dataMatters GmbH / Quelle:dataMatters GmbH
Dr. Daniel Trauth, Geschäftsführer dataMatters GmbH / Quelle:dataMatters GmbH
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Das Kölner Startup dataMatters, eine Ausgründung der RWTH Aachen, setzt auf die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in reale Anwendungen. Gründer Dr. Daniel Trauth verfolgt mit seinem Unternehmen einen pragmatischen Ansatz: Statt auf Wagniskapital setzt dataMatters auf zufriedene Kunden und konkrete Einsatzgebiete wie Smart Cities, Smart Buildings und IoT-Anwendungen.

Ein Beispiel ist die Ausstattung von Mülltonnen mit Füllstandssensoren, die Daten an eine KI-Zentrale übermitteln. So konnte eine Kommune ihre Entsorgungskosten um 20 Prozent und den CO₂-Ausstoß um 30 Prozent senken. Weitere Projekte umfassen smarte Heizungssteuerungen in Bürogebäuden, die Energieverschwendung reduzieren, sowie urbane Anwendungen zur Verbesserung der Lebensqualität.

Mit einem Fokus auf Effizienz und Nachhaltigkeit arbeitet dataMatters daran, „dumme Dinge“ wie Heizkörper oder Mülltonnen mit Sensoren und KI zu vernetzen, um neue Einsparpotenziale zu erschließen. Das Startup sieht großes Wachstumspotenzial in den Märkten für Smart Cities und Smart Buildings, die weltweit Milliardenumsätze generieren.

Weitere Informationen gibt es in der Pressemitteilung.


Pressemitteilung dataMatters GmbH

RWTH-Startup dataMatters bringt KI in die Realwirtschaft

Köln, 16. Januar 2025 – „Wir arbeiten in der Realwirtschaft und sind ein reales Unternehmen, das ohne Wagniskapital mit zufriedenen Kunden wächst, statt sich im Spekulationspoker der Finanzwelt reich zu rechnen“, erklärt Dr. Daniel Trauth über die von ihm gegründete dataMatters GmbH mit Sitz in Köln. Sein Geschäftsmodell ist umso spektakulärer: Künstliche Intelligenz (KI) in der Realwirtschaft zum Einsatz bringen. „Es geht um ein bodenständiges Business, das die raschen Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz für Unternehmen, Kommunen und Organisationen in der realen Welt nutzbar macht“, sagt der Unternehmer.

Smarte Mülltonnen: weniger Kosten, mehr Nachhaltigkeit

Ein Beispiel, das an Bodenständigkeit kaum zu überbieten ist: In einem Projekt für eine Kommune hat dataMatters die Mülltonnen mit Füllstandssensoren versehen, die Daten an eine Zentrale übermitteln und dort ausgewertet werden, um die Logistik der Müllentsorgung zu optimieren. Dadurch konnten die Kosten um etwa 20 Prozent und der CO2-Fußabdruck sogar um rund 30 Prozent reduziert werden. „Es gibt unzählige auf den ersten Blick banale Einsatzgebiete für KI mit konkretem Nutzen in der Real­wirtschaft“, grenzt Dr. Daniel Trauth dataMatters von KI-basierten Text-, Bild- und Video­generatoren wie ChatGPT, Google Gemini, Microsoft Co-Pilot oder X-Grok ab. „Künstliche Inhalte anhand von Daten aus dem Internet zu generieren ist längst Alltag“, sagt der Experte für „KI im echten Leben“. Die größere Heraus­forderung sieht er darin, Künstliche Intelligenz außerhalb von Computern zur Anwendung zu bringen. „Elon Musk probiert dies bei selbstfahrenden Autos, wir setzen auf KI für Smart Cities, Smart Factories, Smart Buildings und auf vielen weiteren Gebieten“, erläutert Dr. Daniel Trauth. Anfragen zu entsprechenden Projekten erhält er eigenem Bekunden zufolge aus aller Welt.

Als Beispiel verweist er auf die Einführung von Mülltonnen in New York, statt den Müll wie bisher üblich in schwarzen Säcken auf die Straße zu stellen. Seit 12. November 2024 sind alle Gebäude mit bis zu neun Wohneinheiten sowie Kirchen und städtische Behörden verpflichtet, Mülltonnen zu nutzen. Dies betrifft etwa 70 Prozent des gesamten Mülls der US-Metropole. Ziel ist es, der Rattenplage in der Stadt Herr zu werden. „Ein typisches Beispiel für einen Schritt hin zu einer Smart City“, kommentiert Dr. Daniel Trauth.

Zukunftsmarkt Smart Cities und mehr

Der globale Smart-Cities-Markt wird auf derzeit über 700 Milliarden Dollar geschätzt und soll Prognosen zufolge bis 2030 auf eine Größenordnung von 4 Billionen Dollar anwachsen. Der deutsche Markt für Smart Cities wird auf momentan rund 8 Milliarden Euro beziffert; bis 2030 wird eine Ausweitung auf bis zu 47 Milliarden Euro erwartet. „Losgelöst von den genauen Zahlen ist klar, dass das Potenzial für Smart Cities riesig ist“, erklärt Dr. Daniel Trauth, warum er mit dataMatters in einen Zukunftsmarkt eingestiegen ist. Er ist überzeugt: „Über Smart Cities weit hinausgehend wird die Verbindung von KI mit der realen Welt künftig sukzessive in alle Branchen und Marktsegmente vordringen.“

Ein ähnlich großes Marktpotenzial sieht der Kölner Unternehmer bei Smart Buildings, von der Roll­laden- und Beleuchtungssteuerung über Heizthermostate bis hin zu Sicherheitssystemen. Er verweist auf ein aktuelles Projekt von dataMatters zur Heizungssteuerung in Bürogebäuden. Dr. Daniel Trauth schildert den Anwendungsfall: „Die Belegschaft kommt morgens ins kalte Büro, dreht die Heizung voll auf und verlässt nach Büroschluss die Räumlichkeiten, so dass die ganze Nacht hindurch oder sogar das Wochenende über Energie verschwendet wird. Durch ein smartes Konzept werden enorme Heiz­kosten eingespart, was den Unternehmen und Öffentlichen Verwaltungen ebenso guttut wie dem Klima.“

Schätzungen beziffern allein den Markt der Technologie- und Dienstleistungskomponenten für Smart Buildings auf etwa 18 Milliarden Dollar weltweit (ohne Baukosten für Gebäude). Für Deutschland wird von knapp 2 Milliarden Euro ausgegangen. Gebäudeautomatisierung, Sicherheit, Energieeffizienz und verschärfte regulatorische Anforderungen zählen zu den wesentlichen Markttreibern.

Geschäftsmodell: ‚Dumme Dinge‘ mit KI-Zentralen verbinden

„Die KI-Modelle werden im Wettbewerb zwischen OpenAI, Google oder xAI immer performanter, aber die Verbindung zur realen Welt kann mit dieser rasanten Geschwindigkeit nicht mithalten“, erklärt Dr. Daniel Trauth. Er erläutert: „Es gibt Schätzungen zufolge rund 20 Milliarden Geräte aller Art im Internet der Dinge. Aber die meisten ‚Dinge‘ von Mülltonnen bis zu Heizkörpern sind eben nicht vernetzt. Unser Geschäftsmodell besteht darin, diese ‚dummen Dinge‘ mit Sensoren zu versehen und mit einer KI-Zentrale zu verbinden. Die damit verbundenen Effizienz- und Einsparpotenziale sind immens.“

dataMatters ist auf die Nutzung Künstlicher Intelligenz in der Realwirtschaft spezialisiert. Ein­satzgebiete: Smart City, Smart Factory, Industrie 4.0, Smart Building, IoT, Maschinen- und Anlagenbau, Gesundheits­wesen, Agrarwirtschaft u.v.a.m. Dabei werden über Sensoren Daten aus dem realen Betrieb erfasst, in Daten­räumen gesammelt und dort mittels KI-Software analysiert bzw. an KI-Systeme der Firmenkunden zur Weiter­verarbeitung über­geben. Anhand der Ergebnisse lässt sich der Betrieb effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher führen. Anwendungs­­beispiele: Park­raum­bewirt­schaftung, Frühwarnsysteme für Anomalien wie beispielsweise Extrem­wetter, Maschinen­verschleiß oder Rohrbruch, Heizungs-/Beleuchtungs­automatisierung in Gebäuden, CO2-Footprint-Erfassung anhand realer Daten und vieles mehr. So greifen bspw. Kommu­nen gerne auf dataMatters zurück, um die urbane Lebensqualität und Nach­haltigkeit zu erhöhen. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Daniel Trauth hat dataMatters aus der RWTH Aachen aus­gegründet und zu einem inter­nationalen Player an der Schnitt­stelle zwischen Realwirtschaft und KI geführt. Er wurde hierfür mit über 20 Ehrungen (RWTH Spin-off Award 2019, digitalPioneer 2020 u.v.a.m.) ausgezeichnet.

Weitere Informationen: dataMatters GmbH, Köln (Sitz/Entwicklungszentrum)
und Hürth (Showroom), www.datamatters.io.


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  • Künstliche Intelligenz (KI)
Sarah Alexandra Fechler

Sarah Alexandra ist leidenschaftliche Gamerin, Fotografin und Redakteurin für diverse Magazine wie SmartWeekly.de, CHIP FOTO-VIDEO, PhotoWeekly.de. Dort testet sie Kameras und probiert neue, smarte Gadgets aus.

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