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Open Source Monitor 2025: Drei von vier Unternehmen setzen auf Open-Source-Software

  • 15. Oktober 2025
  • Sarah Alexandra Fechler
Foto: Ron Lach / Pexels
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Immer mehr Unternehmen in Deutschland setzen auf Open-Source-Lösungen. Laut dem aktuellen Open Source Monitor 2025 des Digitalverbands Bitkom nutzen mittlerweile 73 Prozent der Unternehmen entsprechende Software – ein Anstieg gegenüber 69 Prozent im Jahr 2023.

Neben Kostenvorteilen sehen die Unternehmen vor allem den freien Zugang zum Quellcode als größten Pluspunkt. Dieser erlaubt es, Software individuell anzupassen und auf Sicherheitslücken zu prüfen. Auch strategisch rückt Open Source stärker in den Fokus: 37 Prozent der Firmen verfolgen inzwischen eine eigene Open-Source-Strategie, 42 Prozent erwarten, dass deren Bedeutung weiter steigen wird.

Gleichzeitig fordern 60 Prozent der Unternehmen mehr staatliche Investitionen in Open Source – gerade mit Blick auf digitale Souveränität. Der Bitkom sieht darin eine Chance für mehr Innovationskraft, etwa in Bereichen wie Cloud und Künstliche Intelligenz.

Die vollständige Studie und weitere Ergebnisse zum Einsatz in der öffentlichen Verwaltung und zur Compliance stehen zum Download bereit unter: bitkom.org/Open-Source-Monitor-2025


Meldung von Bitkom

Drei von vier Unternehmen nutzen Open Source

Die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland setzt Open-Source-Software ein – und sieht darin auch eine Chance für mehr digitale Souveränität. Aktuell nutzen fast drei Viertel (73 Prozent) Open-Source-Software, vor zwei Jahren waren es 69 Prozent. Ebenfalls 73 Prozent halten Open Source für ein geeignetes Mittel, um die Digitale Souveränität zu stärken, 60 Prozent wollen, dass der Staat aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage mehr in Open-Source-Software investiert. Das sind Ergebnisse des „Open Source Monitor 2025“, für den 1.152 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland sowie 103 Personen aus der öffentlichen Verwaltung im Auftrag des der Digitalverbands Bitkom befragt wurden. „Open Source hat weiter an Aufmerksamkeit gewonnen. Ohne Open-Source-Lösungen würden unsere Wirtschaft stillstehen, zugleich sind sie ein Innovationstreiber, etwa bei Cloud-Technologien oder Künstlicher Intelligenz“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.

Unter Open Source versteht man Software, bei der die Quellcodes offengelegt sind und deren Lizenz es erlaubt, die Software frei auszuführen, sie zu analysieren, anzupassen und sowohl in unveränderter als auch veränderter Form weiterzugeben. 61 Prozent der Unternehmen geben ausdrücklich an, Open Source aufgeschlossen gegenüberzustehen, 2023 waren es erst 53 Prozent. Ebenfalls gestiegen ist der Anteil der Unternehmen, die eine Open-Source-Strategie haben, von 32 Prozent 2023 auf jetzt 37 Prozent. 4 von 10 (42 Prozent) erwarten, dass die Bedeutung von Open-Source-Software im eigenen Unternehmen künftig zunehmen wird. „Open Source hat sich in Deutschland etabliert, aber es bleibt noch einiges zu tun. Open Source sollte strategisch angegangen werden. Das bedeutet, Ziele zu definieren, Zuständigkeiten festzulegen und Ressourcen bereitzustellen“, so Wintergerst.

Als größten Vorteil sehen Unternehmen dabei Kosteneinsparungen (26 Prozent), dicht dahinter folgt die Möglichkeit, auf den Quellcode zugreifen zu können (19 Prozent). Damit werden unter anderem individuelle Anpassungen möglich, aber auch eine Prüfung auf mögliche Sicherheitslücken. Gegen den Einsatz von Open-Source-Software sprechen vor allem fehlende Fachkräfte im Unternehmen (2o Prozent), die unklare Gewährleistungssituation (15 Prozent) sowie rechtliche Unsicherheiten bei der Lizenzierungsverpflichtung (13 Prozent).

Diese und weitere Ergebnisse, unter anderem auch zum Thema Compliance, zu praktischen Anwendungsbeispielen sowie zur Nutzung in der öffentlichen Verwaltung enthält der „Open Source Monitor 2025“ des Bitkom. Er wird morgen auf dem Forum Open Source des Digitalverbands in Erfurt vorgestellt und steht danach zum kostenlosen Download bereit unter: www.bitkom.org/Open-Source-Monitor-2025.

Alle Informationen zum Forum Open Source 2025 unter: www.bitkom.org/Forum-Open-Source-2025

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.152 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt. Die Umfrage wurde im Rahmen des Projektes „Open Source Monitor 2025“ durchgeführt, das unterstützt wird von Bitsea, Eclipse Foundation, Giesecke+Devrient, Kernkonzept, Nordemann, Osborne Clarke, publicplan, PwC, Red Hat, Bosch, SAP, Siemens, SUSE und ZenDiS. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 15 bis KW 21 2025 statt. Die Umfrage ist repräsentativ.

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  • Bitkom
Sarah Alexandra Fechler

Sarah Alexandra ist leidenschaftliche Gamerin, Fotografin und Redakteurin für diverse Magazine wie SmartWeekly.de, CHIP FOTO-VIDEO, PhotoWeekly.de. Dort testet sie Kameras und probiert neue, smarte Gadgets aus.

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